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Dankwallfahrt nach Amberg feiert 80-jähriges Jubiläum

Mit der traditionellen Dankwallfahrt zum Maria-Hilf-Berg in Amberg haben die Gläubigen aus Pfreimd in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum gefeiert. Vor genau 80 Jahren fand diese Wallfahrt zum ersten Mal statt. Anlass war die große Dankbarkeit darüber, dass die Stadt Pfreimd den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden hatte.

In den frühen Morgenstunden des Pfingstsonntags starteten rund 30 Personen, angeführt von Kreuzträger Thomas Schreier, ihren rund 30 Kilometer langen Fußmarsch von Pfreimd nach Amberg. Hauptorganisator und Pilgerführer Hans Scharf, der sich seit mehreren Jahren mit großem Engagement der Wallfahrt annimmt, sorgte mit Gebeten, Liedern und Texten für eine besinnliche Atmosphäre entlang der gesamten Wegstrecke. Außerdem hatte er gravierte Metallkreuze vorbereitet, welche als Andenken verteilt wurden.

Neben einigen kurzen Pausen gab es beim Pfarrheim in Wutschdorf einen längeren Aufenthalt. Dort hatte der Pfreimder Pfarrgemeinderat eine Verpflegungsstation eingerichtet, an der sich die Wallfahrer für die letzte Etappe stärken konnten. Gleichzeitig schlossen sich dort noch weitere Pilgerinnen und Pilger an.

Am Ziel, dem Maria-Hilf-Berg in Amberg, wurden die inzwischen etwa 40 Teilnehmenden mit Glockengeläut empfangen und am Kircheneingang vom örtlichen Pfarrer begrüßt. Der anschließende Gottesdienst, zelebriert von Stadtpfarrer Pater Georg, stand ganz im Zeichen des Pfingstfestes und der Jubiläumswallfahrt. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Pfreimder Kirchenchor.

Ein besonderer Dank gilt dem BRK sowie der Feuerwehr Pfreimd für die Begleitung und Absicherung der Pilgergruppe sowie allen, die zum Gelingen dieser Jubiläumswallfahrt beigetragen haben.

 

Text/Bild: S. Most