Mit einem festlichen Gottesdienst feierte die Pfarrei Pfreimd das Patrozinium der Stadtpfarrkirche und zugleich den Abschied von Pfarrvikar Joseph Vembadamthara. Der feierliche Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche wurde von Pater Joseph selbst zelebriert, in Konzelebration mit Stadtpfarrer Pater Georg. Zahlreiche Gläubige füllten die Kirche, und auch die kirchlichen Vereine – Frauenbund, MMC und Kolpingsfamilie – waren mit ihren Fahnenabordnungen vertreten. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Kirchenchor.
Am Ende des Gottesdienstes richteten Pfarrgemeinderatssprecher Tobias Weber und Kolpingvorsitzender Georg Hirmer bewegende Worte des Dankes und Abschieds an Pater Joseph. In den vergangenen drei Jahren sei er den Pfreimderinnen und Pfreimdern mit seiner offenen und geselligen Art sehr ans Herz gewachsen. Umso schmerzlicher sei seine unerwartete Versetzung nach Waldershof und Fuchsmühl, betonten beide Redner. Zugleich wünschten sie ihm Gottes Segen und alles Gute für seine neuen Aufgaben.
Sichtlich bewegt bedankte sich auch Pater Joseph selbst bei allen, die ihn in dieser Zeit begleitet und unterstützt haben. Nach dem Schlusslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ nahm er sich am Kirchenausgang noch Zeit, um sich persönlich von den Gottesdienstbesuchern zu verabschieden.
Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat anlässlich des Patroziniums zum traditionellen Weißwurstfrühschoppen auf den Marktplatz ein. Bei herrlichem Sommerwetter waren die Bierzeltgarnituren bis auf den letzten Platz gefüllt, um in geselliger Runde zu feiern. So wurde das Patrozinium zugleich zu einem würdigen und herzlichen Rahmen für den Abschied von Pater Joseph.
Text/Bild: S. Most